DAS GESCHIRR-MUSEUM

25. Februar - Projektstart für die Studenten des 4. Semesters der New Design University

Daisy 2010Als Startschuss in das neue Semester fand am Nachmittag des 25. Februars eine Exkursion von Studierenden des 4. Semesters des Studiengangs Design, Handwerk & materielle Kultur der New Design University St. Pölten - kurz NDU - bei uns in Wilhelmsburg statt.

Unter der Leitung von Mag.des. ind. Andrea Moya Hoke (Assistenzprofessorin Design, Handwerk und materielle Kultur) sowie in Begleitung von Petra Wieser Ba, BSc. (wissenschaftlichen Mitarbeiterin - Fakultät Gestaltung) bekamen die Studenten zuerst eine Führung durch das Geschirr-Museum sowie der historischen Geschirr-Fabrik - kurz Daisyworld. Anschließend fand im Besprechungszimmer "Lichtenstern" das gemeinsame Brainstorming statt.

Unter dem Motto: "Geschirr-Fabrik Wilhelmsburg - Beyond Daisy oder die Fabrik lebt" sollen sich Studierende überlegen, welche keramischen Produkte heutzutage in solch einer Fabrik hergestellt werden könnten, damit die Fabrik wieder zu Leben erwacht.

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Ein kurzer Auszug aus dem Abstract zum Semestervorhaben:

Mit Bezug zum aktuell laufenden EU Interreg Projekt CerDee wird im Semester zeitgenössische keramische Produktion thematisiert. Die ehemalige Geschirr-Fabrik in Wilhelmsburg dient hierbei als gedankliches und reales Versuchsfeld. Wenn die Fabrik wieder zum Leben erwachen würde - was könnte dort heute (wieder) produziert werden?

Einerseits geht es um die Analyse der Objekte, die dort entstanden sind und deren kulturell-ökonomischen Kontext. Andererseits um die Auseinandersetzung mit der Produktion und den Techniken, die für die Herstellung entwickelt wurden. Dies betrifft die Produktion von tatsächlichen, keramischen Produkten, aber auch das Umfeld, die Gegebenheit der Fabrik, wie beispielsweise, dass diese über ein eigenes Wasserkraftwerk verfügt.

Diese Tatsache spiegelt die Einzigartigkeit keramischer Produktion in der handwerklichen Sphäre wider. Beispielsweise die Autonomie einer Kleinserie, ohne großen materiellen Aufwand und Einsatz von Maschinen selbstständig mit den Händen herzustellen. Allerdings sollen über die Gegebenheiten der Fabrik und des ursprünglichen keramischen Handwerks hinaus, neue Techniken und Möglichkeiten in der Produktion mitgedacht und im Entwurf erschlossen werden, Welche Möglichkeiten und Experimente lassen computergesteuerte Werkzeuge, wie 3d-Drucker, Laser-Cutter, CNC-Fräse oder gar Roboter zu?

Ein spannendes Projekt beginnt. Für die Studierenden eine Reise in die Vergangenheit mit Rückkehr in die Gegenwart und die Aussichten in die Zukunft. Spannend - nicht nur für die Studierenden der NDU, sondern ebenso auch für uns als Betreiber des Wilhelmsburger Geschirr-Museums und der historischen Geschirr-Fabrik - kurz Daisyworld.

https://manual-material-culture.blogspot.com/

https://www.ndu.ac.at/new-design-university/

https://www.interreg-central.eu/Content.Node/CerDee.html

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